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9. Januar 2024

Auto winterfest machen

6 Tipps, wie Sie Ihr Auto richtig auf die kalte Jahreszeit vorbereiten 

Die Tage werden wieder kürzer, die Straße nass, das Licht trüb und die Luft kalt – um auch im Herbst und Winter sicher von A nach B zu kommen, gilt es das Auto auf die dunkle Jahreszeit vorzubereiten. Was dabei besonders hinsichtlich des Motors zu beachten ist, verraten wir hier.

  1. Reifen wechseln und Reifenprofil prüfen 

Der Herbst ist geprägt von regnerischem Wetter und nassen Straßen. Bereits im Oktober kann es zu Bodenfrost kommen. Eine frühzeitige Montierung der Winterreifen bietet die nötige Sicherheit und vermeidet lange Wartezeiten in den Werkstätten. Die Profiltiefe von neuen Reifen liegt bei ungefähr 8 Millimetern. Während der Fahrt nutzt sich die Lauffläche durch Reibung ab. Es ist ratsam, Reifen unter einer Profiltiefe von 4 Millimetern paarweise auszutauschen: Denn obwohl die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe bei 1,6 Millimetern liegt, kann sich der Bremsweg mit abgefahrenen Reifen um mehrere Meter verlängern und die Haftung auf der Straße nimmt immens ab. In Deutschland sind Winterreifen auf Matsch, Eis und Schnee Pflicht.

  • Sicht, Beleuchtung und Batterie kontrollieren

In der dunklen Jahreszeit sind Autofahrende auf ausreichende Sichtverhältnisse angewiesen. Hierzu zählen nicht nur regelmäßige Reinigungen der äußeren und inneren Scheiben, sondern auch die Überprüfung und richtige Einstellung der vorderen und hinteren Leuchtmittel sowie die der Blinker. Laut dem ADAC ist die Pannenursache Nummer 1 im Winter eine defekte oder entladene Batterie. Wenn die Batterie bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt den Anlasser nur noch „müde“ klingen lässt, sollte sie geprüft und rechtzeitig ersetzt werden. Es bietet sich zudem immer an, ein Starthilfekabel im Wagen und eine Ladestation daheim zu haben. 

  • Frostschutz einfüllen  

Vor dem ersten Frost sollte die Menge des Kühlerfrostschutzmittels, das den Motor bis -25 Grad schützt, beispielsweise an einer Tankstelle mit einem Prüfgerät getestet werden. Befindet sich der Kühlerstand unter der Markierung, ist eine Fahrt in die Werkstatt notwendig, denn dies kann im Extremfall zu einem Motorschaden führen. Gleiches gilt für das Hinzufügen eines geeigneten Winterreinigers in das Scheibenwischwasser. So reinigt es nicht nur die Scheiben, sondern schützt auch das Wasser, die Pumpe und die Spritzdüsen vor dem Einfrieren.

  • Richtige Pflege

Feuchtigkeit und Streusalze können dem Lack des Autos zusetzen. Deshalb sollte der Wagen vor Wintereinbruch gründlich gewaschen und nach jeder längeren Fahrt in salzhaltigem Spritzwasser einmal abgebraust werden. Damit die Türen nicht zufrieren, lassen sich die Tür- und Heckklappengummis mit speziellen Pflegemitteln behandeln. Für das Türschloss dient ein Universalspray zur Vorbehandlung und ein Enteisungsspray für den Notfall – am besten jedoch im Haus oder in der körpernahen Tasche gelagert und nicht im unerreichbaren Autoinnenraum. 

  • Winterausrüstung einpacken

Ein paar Essentials dürfen in der kalten Jahreszeit im Wagen nicht fehlen. Darunter der Eiskratzer, der morgens schnell griffbereit sein muss. Enteisungsspray und ein Handfeger unterstützen beim Enteisen der Scheiben oder befreien von Schneemassen auf dem Dach. Ein Schwamm für beschlagene Scheiben und, falls man mal liegenbleibt, warme Decken oder Jacken, um sich vor der Kälte zu schützen.  

  • Motor schonen

Das Auto im Stand warmlaufen lassen ist nicht nur verboten und wird mit einem Bußgeld geahndet, es ist auch schädlich für den Motor. Im niedrigen Drehzahlbereich kommt der Motor kaum auf Temperatur. Ist er noch kalt, benetzt mehr unverbrannter Kraftstoff die Wände des Zylinders und mindert die Schmierfähigkeit des Öls, sodass sie auf Dauer insgesamt nachlässt. Daher sollten Autofahrer, statt den Motor warmlaufen zu lassen, lieber am Abend Frostschutzfolien für die Frontscheibe nutzen, die sich morgens einfach abnehmen und im Kofferraum verstauen lassen. 

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